
Psychophysikalisches beschreibt die enge Verbindung der physikalischen, physiologischen und psychologsch/kognitiven Eigenschaften des Auges. Dabei steht pysikalisch für die Brechung des Lichtes in der Linse – die Fokusierung auf der Netzhaut. Physiologisch für die Funktion der Rezeptoren. Und psychologisch für die ersten Schritte der kognitiven Verarbeitung.
Durch seinen Aufbau und seine Eigenschaften gibt der menschliche Sehapparat bereits Parameter für die erfolgreiche Gestaltung einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) vor. Warum zum Beispiel Navigationselemente kontrastreich gestaltet werden sollen, hat seinen Grund in den physiologischen Eigenschaften des Auges. Jeder einigermaßen gute Gestallter hält sich daran. - Womöglich erst nach einigen gescheiterten Versuchen. - Auf der Seite
das Auge erfährt man warum.
Die Seite
sehen ist denken beschreibt die enge Anbindung des Auges an den visuellen Cortex und die bereits im Auge beginnende Signalverarbeitung. Diese Tatsachen sprechen dafür, dass Auge nicht als isoliertes Organ, sondern als Teil des Gehirns zu sehen.